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Pflegehinweise

Hinweise für Piercings

bitte aufmerksam durchlesen

Der erfolgreiche Heilungsverlauf Ihres Piercings erfordert eine genaue Durchführung der Nachsorgemaßnahmen. Halten Sie sich bitte genaustens an die Nachsorgeregeln, um lange Freunde an Ihrem Piercing zu haben. Nach jedem Piercing kann eine leichte Blutung und Schwellung vorkommen. Diese Erscheinungen klingen nach kurzer Zeit ab. Bei akuter Blutung drücken Sie mit einem sauberem Tuch auf das Piercing bis die Blutung steht.

Sie müssen Ihr Piercing 2x täglich pflegen!

Die folgenden Schritte der Nachsorge führen Sie genau 2x täglich durch (öfters ausschließlich bei übermäßigem Kontakt mit Schmutz, Schweiß o.ä)

Reinigen Sie das Piercing zunächst mit klarem Wasser. Die Pflege kann durchaus auch unter der Dusche erfolgen. Achten Sie darauf, dass keine herkömmlichen Seifen, Duschgel, Deodorants etc. in die Wunde kommen.

Kosmetika sind verboten!

Trocknen Sie die Piercingstelle mit einem sauberen Einmaltuch. Bevor Sie das Piercing berühren, sollten Sie sich jedes mal die Hände mit Seife
(besser antiseptische Seife, wie z.B. Arztseife Beiersdorf) waschen. An den Wundrändern und am Schmuckstück bilden sich Krusten
aus Lymphflüssigkeit und Blut. Besorgen Sie sich desinfizierende Lösung (z.B. Octenisept oder Prontolind) und Wattestäbchen.
Reinigen Sie mit diesen die Wundränder des Stichkanals um das Schmuckstück herum. Bewegen Sie das Schmuckstück einige Male im Stichkanal und reinigen Sie wie oben beschrieben auch die Stellen des Schmuckstückes, die normalerweise vom Stichkanal
bedeckt sind.

Sie dürfen den Schmuck in der Abheilungsphase nicht entfernen!

Behandeln Sie das Piercing gegebenenfalls zusätzlich mit kühlen Auflagen, im Mundbereich lutschen Sie Eiswürfel (kein Speiseeis!). Bis zur völligen Abheilung sollten alle Infektionsquellen gemieden werden, auch der Kontakt mit fremden Körperausscheidungen. Zusätzlich können Sie an den Wundrändern dünn Tyrosur Gel (entzündungshemmendes Lokalantibiotikum, erhältlich in der Apotheke) auftragen. Allerdings sollte die Behandlung mit Tyrosur nicht länger als 10 Tage erfolgen. Decken Sie das Piercing an den ersten Tagen bei höherem Berührungsrisiko, v.a beim Sport, aber auch über Nacht, oder z.B. in Menschenmengen (Konzerte, Disco, ect.) mit einem Wundpflaster oder einer Kompresse (bei Bauchnabelpiercing) ab.

Piercings im Mundbereich ( Lippe, Lippenbänchen oder Zunge)

Spülen Sie den Mund mindestens 2x täglich – besser nach jedem Essen – mit einer antibakteriellen Mundspülung, (z.B. von Prontolind oder Meridol).

Lippenpiercings werden zusätzlich wie oben beschrieben mit einem Wundantiseptikum
äußerlich gereinigt.

Verzichten Sie in der Einheilungsphase auf Alkohol, Fruchtsäfte und Milchprodukte. Meiden Sie sehr heisse, scharfe oder säurehaltige Speisen und Getränke. Bei Schwellungen im Mund Eiswürfel lutschen (empfehlenswert: Eiswürfel aus Salbei- oder Kamillentee).

Beim Zungenpiercing kann die Selbstreinigung der Zunge am Gaumen beeinträchtigt sein. Säubern Sie daher Ihre Zunge regelmäßig mit einer weichen Zahnbürste. Nach der Abheilungsphase nehmen Sie den Schmuck bitte regelmäßig aus der Zunge und reinigen Sie den Stichkanal mit einer Mundspülung und einem Wattestäbchen. Metall ist ein guter Kälteleiter. Schützen Sie besonders breitflächigen Piercingschmuck vor Kälteeinwirkung, da es sonst zu Erfrierungen kommen kann.

In der Abheilungsphase, die je nach Piercing bis zu mehreren Monaten dauern kann, dürfen Sie keine Manipulation vornehmen wie z.B. Ketten anhängen oder andersartigen Schmuck einsetzen. Auch nach der Einheilungsphase kann jede Manipulation unter Umständen zu Entzündungserscheinungen führen. Reinigen Sie in diesem Fall für einige Tage erneut wie oben beschrieben. Alle Pflegeprodukte sind nur Empfehlungen unsererseits – die Mittel sollten nicht angewandt werden, bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einen der Bestandteile in diesen Präparaten.

WICHTIG!

Sollte es zu starken Schmerzen, extremen Schwellungen, Rötungen oder anderen Zeichen einer Infektion kommen, die trotz gewissenhafter Pflege nicht abklingen, suchen Sie bitte umgehend ein Tattoo- und Piercingstudio oder einen Arzt auf!

Pflegehinweise für Tattoos

Je nach Hautbeschaffenheit ist die Pflege ein wenig anders – man muss selbst ein Gefühl dafür entwickeln, wie die eigene Haut am besten zu pflegen ist (z.B. trockene Haut ein wenig mehr eincremen als fettige  Haut )

Bitte berühre dein Tattoo nur mit sauberen Händen und schütze es immer vor Schmutz!

Lass die Folie nach deiner Tattoo Sitzung ca. 3-6 Stunden auf der Haut! Endet dein Termin erst am späten Abend, kannst du die Folie auch über Nacht drauf lassen.

Entferne die vorsichtig die Folie von deiner Haut & wasch das Tattoo mit lauwarmen, fließendem Wasser ab, gerne kannst du dazu eine pH-neutrale, unparfümierte Seife benutzen ! Danach vorsichtig trocken tupfen und eine dünne Schicht Wund- und Heilsalbe (z.B Believa oder Pegacare ) auftragen und einziehen lassen!

Ziehe lockere & fusselfreie Kleidung an

Creme dein Tattoo täglich 2x -5x täglich ( je nach Hautzustand) dünn mit der Heilsalbe für maximal für 7-10 Tage ein.

Du solltest in den ersten 4 Wochen dein Tattoo vor direkter Sonnenstrahlung schützen! Danach empfehlen wir dir, grundsätzlich immer einen hohen Lichtschutzfaktor (50+) zu verwenden.

Solarium-, Sauna- und Meer und Chlorbäder solltest du bis zu 21 Tage vermeiden!

Sport und Baden ist für dich ca. eine Woche tabu!

Solltest du Haustiere haben, bitte achte darauf das dein Tattoo  nicht mit Tierhaaaren in Kontakt kommt.

Während der Heilungsphase kann das Tattoo jucken – Auf keinen Fall kratzen! Die richtige Pflege  ist das wichtigste für eine frisch gestochene Tätowierung, da es aufgrund nachlässiger Pflege zu einer schlechten Abheilung führen kann, worunter die Qualität des Motives leiden würde. Im Falle einer schlechten Abheilung muss in den meisten Fällen das Tattoo noch einmal nachgestochen werden, was wiederum eine unnötige Verletzung der Haut wäre, zumindest wenn es sich durch richtige Pflege hätte verhindern lassen.

Für weitere Info`s kannst du uns gerne telefonisch im Studio erreichen.

Stichtag:

  • Komme fit , ausgeschlafen & entspannt zu deinem Termin.
  • Um Kreislaufproblemen vorzubeugen komme bitte nicht mit nüchternen Magen.
  • Nehme dir Proviant mit
  • 24 h vor Termin solltest du keinen Alkohol, keine Drogen, keinen Kaffe oder Energiegetränke konsumieren, da diese das Blut verdünnen und den Tätowierprozess behindern ( Asperin 7 Tage vorher) können
  • Solltest du an deinem Arbeitsplatz viel mit Staub , Blut, Ölen, hohen Temperaturen etc. in Kontakt kommen versuche deinen Tattootermin in deinen Urlaub zu legen
  • Beachte dass du deine frisch gestochene Tätowierung nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzt. Lege also deinen Termin nicht kurz vor oder kurz  nach deinen Urlaub, da auch nicht tätowiert werden kann wenn du Sonnenbrand hast.
  • Als Allergiker musst du deinen Tätowierer vorher über Allergien informieren und deinen Allergiepass mitbringen.
  • In der Schwangerschaft und der Abstillzeit tätowieren wir nicht.

Was kostet ein Tattoo?

Um ein qualitativ hochwertiges & hygienisch einwandfreie Tätowierung zu garantieren, sind mehrere Faktoren für die Preiskalkulation entscheidend:

  • Die Größe
  • Die Körperstelle
  • Die Zeit
  • Die Farbeinbringung
  • Zeichnung des Motives